open space marzahn 2015 – Hallo Fremder, Lea Szramek

Ein analoges soziales Netzwerk für die Bewohner von Plattenbauten: Das Zusammenleben im Plattenbau ist oft sehr anonym. Hunderte von Menschen leben gemeinsam in einem riesigen Wohnkomplex. Ein potenzieller Raum für Kommunikation bleibt ungenutzt. Das analoge soziale Netzwerk „Hallo Fremder“ will die bisher meist unbeachteten Qualitäten eines solchen Zusammenlebens nutzen. Verschiedene „Funktionen“ aus den digitalen Netzwerken werden aufgegriffen und auf das Leben in den Plattenbauten übertragen. Das Hochhaus fungiert somit als Plattform für den Austausch von Dienstleistungen, persönlichen Empfehlungen und Kontakten. Der Austausch geschieht mithilfe von beschreibbaren Plakaten im Treppenhaus:

KONTAKTE: Gleichgesinnte lernen sich kennen. Es entsteht ein Häkelclub.
SPEZIALISTEN: Der Handwerker aus dem 9. Stock bietet seine Hilfe auf der „Spezialistenliste“ an.
SUCHE/BIETE: Waschmaschinen und Comicsammlungen finden Abnehmer.
MARZAHN: Über Straßenfest und Wochenmarkt weiß nun jeder Bescheid.

Jedes Haus, das am Netzwerk teilnehmen möchte bekommt ein „Hallo Fremder“-Set zugeschickt, in dem die Plakate für den Hausflur, sowie die Aufkleber mit Symbolen für jeden Bewohner und Logo-Sticker enthalten sind.

Aus dem Seminar: XXX XXX XXX, 2015

  • Lea Szramek KD / 2. Semester